Hauskauf und Hausbau: Erst prüfen, dann kaufen!

Möchten Sie eine Immobilie erwerben, dann überprüfen wir das Gebäude vor dem Kauf auf Schadstoffe oder Schimmel, um Sie vor bösen und teuren Überraschungen zu bewahren. Denn nach Unterzeichnung des Kaufvertrages ist es schwierig, dem Verkäufer nachzuweisen, dass er von der Schadstoff- oder Schimmelbelastung wusste. Hat der Verkäufer Kenntnis über Schadstoffe im Gebäude, ist er verpflichtet, Sie als Käufer darüber zu informieren.

Sollten Sie sich trotz Schadstoff- oder Schimmelbelastung für das Gebäude entscheiden, weil Ihnen die Lage gut gefällt oder Sie sich in das Haus verliebt haben, ermitteln wir die Ursachen und die erforderlichen Sanierungsarbeiten , erstellen Ihnen ein individuelles Sanierungskonzept und kontrollieren nach der Ausführung den Sanierungserfolg. So können Sie sicher sein, dass nach einer fachgerechten Sanierung keine gesundheitlichen Belastungen mehr vorliegen. Außerdem können Sie besser über den Kaufpreis der Immobilie verhandeln, wenn Sie wissen, welcher zusätzliche Sanierungsaufwand auf Sie zukommt.

Planen Sie den Um- oder Neubau einer Immobilie, arbeiten wir gerne gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Architekten/Ihrer Architektin ein Konzept aus, um Schadstoffbelastungen bereits im Vorfeld zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu ermöglichen.

Fertighäuser aus den 60er/70er Jahren

In älteren Fertighäusern kommt es häufig zu Schadstoff- und Geruchsbelastungen. In den 60er/70er Jahren war der Einsatz von Holzschutzmitteln - wie Pentachlorphenol - im Holzständerwerk der Wände weit verbreitet. Ebenso können in den Wänden verbaute Spanplatten zu hohen Konzentrationen an Formaldehyd in der Raumluft führen. Formaldehyd ist ein Reizgas und in bestimmten, häufig vorkommenden Konzentrationen krebserregend. Auch heute noch können diese inzwischen längst verbotenen Holzschutzmittel zu erheblichen Belastungen der Raumluft führen und sogar gesundheitliche Auswirkungen haben, ohne das dies für den Laien erkennbar ist. Hier geben Raumluftmessungen Aufschluss darüber, ob Grenzwerte überschritten werden.

Starke Geruchsbelastungen durch Chloranisole können ebenfalls ein Problem in älteren Fertighäusern darstellen

Chloranisole werden durch Mikroorganismen aus Chlorphenolen (Holzschutzmitteln) gebildet und sorgen dafür, dass muffig-modrige Gerüche schon wenige Stunden nach dem Aufenthalt im Gebäude in der Kleidung hängen. Dies kann für die Betroffenen zu einer sozialen Isolation führen, da ihnen die Gerüche anhaften und sie den Geruch verströmen. Freunde und Bekannte meiden den Aufenthalt im Gebäude. Oftmals merken die Bewohner diese Problematik nicht, da sie sich an den Geruch gewöhnt haben und diesen selbst nicht mehr wahrnehmen. Über Raumluftmessungen lassen sich die Geruchsstoffe sehr gut identifizieren. Bereits wenige Nanogramm pro Kubikmeter Luft sind bereits geruchlich wahrnehmbar. Die Geruchsschwelle für diese Verbindungen ist extrem niedrig.

Schimmelpilzbelastungen

Auch Schimmelpilzbelastungen sind in älteren Fertighäusern keine Seltenheit. Wegen unerkannter Feuchteschäden kommt es insbesondere hinter Wand- und Deckenverkleidungen und im Fußbodenaufbau zu großflächigem Schimmelpilzbefall, ohne dass dies offensichtlich erkennbar ist.

» Lesen Sie hier einen Fachartikel „Nachhaltig nachgespürt“ (PDF).

Hinweis zur Veröffentlichung „Nachhaltig nachgespürt“: Die Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, Köln 2008 hat uns diese Veröffentlichung genehmigt. Jede Vervielfältigung und Verbreitung ohne Zustimmung des Verlags ist unzulässig. Weitere Hinweise finden Sie unter www.bautenschutz-bausanierung.de.